Extrem schnelles Thai-Curry

Dass die Thai-Küche eine extrem schmackhafte ist, weiß jeder, der sie schon einmal genossen hat. Allerdings ist für die Zubereitung meiner Klassiker doch stets hoher Materialeinsatz und ein für meine Verhältnisse großes Zeitaufkommen erforderlich gewesen. Ein Blick hierhin und hierhin bestätigen dies.

Da ich aber häufiger Bock auf gutes Thaifood habe, bin ich mein Versuchslabor hinabgestiegen und habe etwas herumexperimentiert. Ich habe die Zutaten auf ein Mindestmaß reduziert und auf der Zeitaufwand ist nunmehr überschaubar Das Ergebnis kann sich also wahrlich schmecken lassen.

  • 500g-600 g Rindfleisch (ich habe ‚Entrecote‘ verwendet), Rumpsteak geht natürlich auch
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Reiswein (Mirin) oder Sherry
  •  Sesamöl
  • 5-6 braune Champignos
  • 1 rote oder gelbe Paprika
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1-2 EL rote Currypaste
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL Erdnussbutter
  • ggf 1-2 TL Sambal Oelek
  • 2 EL Fischsauce
  • 100-200 ml Rinderbrühe
  • Limettensaft n.B.

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Das Fleisch zunächst in 1 Zentimeter dicke Scheiben und dann in nicht zu kleine Stücke schneiden, mit Sojasauce und Wein marinieren. In der Zwischenzeit Gemüse putzen und in Rauten bzw. Stücke schneiden.

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Das Fleisch abgießen (Flüssigkeit auffangen) und in Sesamöl bei mittlerer Hitze kurz anbraten und heraus nehmen. Gemüse hinzufügen und wiederholen. Anschließend die Currypaste kurz anschwitzen und mit Kokosmilch ablöschen, kurz aufkochen und Erdnussbutter zufügen. Fleisch und Gemüse zufügen und kurz aufkochen lassen, Abtropfflüssigkeit und Fischsauce zufügen. Zunächst die Schärfe mit Sambal Oelek justieren und zum Schluß die Konsistenz mit Rinderbrühe und Säure mit Limettensaft einstellen.

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Und wenns gut war…:

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Flammkuchen elsässer Art

Noch so ein gehypter Snack. Kaum eine Bierkneipe, in der dieser äußerst schmackhafte Teigfladen nicht serviert wird. Allerdings findet man dort stets eine Conveniencevariante, d.h. industriell gefertigter Hefeteig gepaart mit etwas Sauerrahm, Zwiebel und geschreddertem Räucherbauch, auf 20 Grad minus eingefroren und so auf Monate haltbar gemacht. Kurz in den Konvektomaten geschoben und voila: fertig ist der frankophile Gaumenschmaus.

Ich habe heute beim Durchstöbern einer der wenigen Kochzeitschriften, die ich besitze, ein tolles und einfaches Rezept gefunden, das ich sofort ausprobieren musste. Natürlich kommt mir da die Existenz meines Pizzofens sehr zu Hilfe, aber auch ohne ein solches Temperaturungetüm lässt sich ein prima Ergebnis erzielen.

  • 300 g Mehl (Typ 550)
  • eine ordentliche Prise Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • ca. 175 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL neutrales Öl
  • je 150 g saure Sahne und Creme fraiche
  • 1 große rote Zwiebel
  • 150g sehr fein gewürfelten Schinken

Zunächst Mehl und Salz vermischen und eine Mulde hineindrücken. Hefe und Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und in die Mulde gießen, mit etwas Mehl bedecken und kurz stehen lassen. Dann Öl und nach und nach Wasser zu gießen und mind 8-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten (Mixer oder Küchenmaschine). Das lange Kneten sorgt für eine sehr gute Elastizität des Teigs. Ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.

Inzwischen die Zwiebel schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln, saure Sahne und Creme fraiche verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ofen auf max. Hitze vorheizen und ein Backblech hineingeben.

Anschließend den Teig in 2 oder 3 Portionen teilen und auf bemehlter Arbeitsfläche mit Hilfe eines Nudelholzes hauchdünn ausrollen, mit der Creme bestreichen und Zwiebel und Schinken darüber geben Auf ein Stück Backpapier ziehen und im Ofen ca. 5-7 Minuten backen.

Einfach köstlich!

Currywurst à la Sansibar

Eins vorweg: nein, ich gehöre nicht zu den Schickimicki-Idioten, die nur nach Sylt fahren, um sich Sansibar Aufkleber zu kaufen und in irgend einem Bumsladen in Kampen mal zum Pinkeln gewesen zu sein.

Allerdings, und das relativiert meine Aussage etwas, beobachte ich das, was der Chefkoch Dietmar Priewe mit seinen Leuten kulinarisch auf die Beine stellt, schon mit unglaublichem Interesse. Allein die Porsche Cayenne Dichte auf dem Parkplatz und die Tatsache, tagelang vorher reserviert haben zu müssen, hält mich von einem Besuch ab.

Geschätzte Besucher dieses klitzekleinen Tagebuchs werden sich erinnern, dass ich schon 2 Rezepte meines Lieblingsfastfoods hier zum Besten gegeben habe. Nämlich dies und dies. Warum jetzt noch eine dritte Variante? Ganz einfach: sie ist anders, unkonventionell und extrem lecker! Der wesentliche Unterschied zu den übrigen Versionen ist wohl der, dass die Sauce nicht glatt, sondern stückig ist, was zwar der landläufigen Auffassung einer Currywurstsauce zunächst widersprechen mag, beim näheren Hinsehen aber vollends überzeugen kann.

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • 2-3 EL Currypulver (mild und scharf gemischt)
  • 400 g stückige Tomaten
  • 2 kleine Gewürzgurken
  • 200 g Tomatenketchup
  • 50-150 ml Rinderbrühe
  • 3 EL Obstessig
  • 1-2 TL Sambal Oelek
  • 1 TL Senfpulver
  • Salz

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Zwiebel sehr fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Zucker und Curry darüber geben und kurz mit anschwitzen. Tomaten zugeben und ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Gurken fein würfeln. Gurken, Ketchup und einen Teil der Brühe in die Soße geben. Mit Essig, Sambal Oelek, Senfpulver und Salz würzen. Ggf. mit Brühe nachjustieren.

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Parmesankartoffeln

Die gute, alte Beilagenkartoffel trifft auf einen würzigen, italienischen Kumpel. Wie schön ist es doch, wenn man eine scheinbar unscheinbare Beilage in eine verwandelt, die das Prädikat ‚köstlich‘ verdient. Ich freue mich immer, wenn mein Lieblingsgemüse eine neue Facette erhält und das ist hier definitiv der Fall. Natürlich ist die Zubereitung wie immer bei mir denkbar einfach und meine Familie schmunzelt gerne schon, wenn ich meinen liebsten Slogan raushaue: ‚alles kein Hexenwerk‘!!!

  • 6 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • neutrales Öl
  • 100-150 g Parmesan (unbedingt frisch gerieben!)

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Zunächst die Kartoffeln schälen, längs halbieren und in Spalten (Wedges) schneiden. Bis zur Weiterverwendung ggf. in kaltem Wasser aufbewahren.

Die Kartoffeln abtrocknen, mit Salz (besser noch Fleur de Sel) und etwas Öl vermischen und kurz stehen lassen. Dann die Spalten so auf einem mit Backpapier oder -alufolie ausgelegten Blech möglichst hochkant aufstellen und 30 Minuten in dem auf 200 Grad aufgeheizten Grad garen. Dann mit dem geriebenen Parmesan bestreuen und weitere 15 Minuten weitergaren.

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Das wars!!!!

Ach, und das Ganze lässt sich dann auch als Hauptgericht sehen….

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Klassisches Carpaccio

Die Qualität eines italienischen Restaurants kann man getrost an zwei Gerichten festmachen: Tomatensuppe und Carpaccio. Bei ersterem wird auch heute noch etwa eine Dosen- oder Tütensuppe ‚verfeinert‘, also in Wirklichkeit verschlimmbessert, in dem man frisches und/oder getrocknetes Basilikum, Wein, Salz und Pfeffer hinzugibt und das ganze mit einer guten Portion Sprühsahne dekoriert….abscheulich!

Beim Carpaccio tun sich indes ganz andere Abgründe auf: in Ermangelung eines frischen Rinderfilets wird ein tiefgefrorenes in der Mikrowelle angetaut (und somit vorgegart), mit bestialischer Kraft in Scheiben geprügelt und mit einem hastig zusammengerührten, viel zu zitronenlastigem Salatdressing verhökert. Die hässliche Stiefschwester kommt im Fertigzustand aus dem Froster (also vorgeschnitten und auf einem Plastikteller drappiert) und wird mit der mitgelieferten Fertigsauce serviert….Prost Mahlzeit!

Mein Versuch hier orientiert sich am Original (soweit die Überlieferung stimmig ist) von Giuseppe Cipriani, der dieses Gericht 1950 in Harry’s Bar in Venedig für Stammkunden erfunden hat.Es ist nicht nur eine wunderbare Vorspeise, sondern lässt sich toll als Hauptspeise servieren. Meine Tochter, stets skeptisch bei derartigen Experimenten, war zumindest voll des Lobes.

  • 400 g Rinderfilet (idealerweise aus der Mitte)
  • grob gemahlener Pfeffer
  • 2 TL englisches Senfpulver (‚Coleman’s‘)
  • 1/2 – 1 TL Kapern
  • 2 frische Eigelb
  • 250 ml Rapsöl (bitte kein Olivenöl nehmen!)
  • 3 EL Weißwein
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • Milch nach Bedarf

Das Rinderfilet für ca. 90 Minuten einfrieren. So lässt es sich besser in Scheiben schneiden. Diese müssen noch gar nicht so dünn dein, denn sie werden anschließend zwischen Klarsichtfolie mit dem Fleischhammer vorsichtig hauchdünn geklopft. Anschließend pfeffern, mit Klarsichtfolie abdecken und kalt stellen.

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Für die Soße alle Zutaten (mit Ausnahme des Öls) in einen Rührbecher geben und mit dem Schneidstab pürieren. Darauf achten, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben, sonst gerinnt der Krempel.Anschließend recht zügig das Öl zugießen und immer weiter pürieren. Ruckizucki ist die Mayo fertig. Ggf. mit Milch auf die gewünschte Konsistenz verdünnen.Wer sie jetzt probiert, wird sie scheußlich finden. Aber nach 1-2 Stunden schmeckt sie richtig toll. Vor allem das Senfpulver sorgt für eine angenehme, aber nicht aufdringliche Schärfe.

Optionaler, aber ratsamer Zusatz:

  • 1 Handvoll Rucola
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico
  • 1 EL Weißweinessig (roter geht natürlich auch)
  • 1 TL Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • ca. 50 g dünn gehobelten Parmesan

Rucola etwas kleiner schneiden. Aus den angegebenen Zutaten eine fixe Salatsauce zaubern.

Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, Mayo in eine Quetschflasche füllen, gitterförmig (oder so ähnlich) auf das Fleisch spritzen. Rucola mit Dressing mischen und darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen.

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Ach übrigens: falls jemand jetzt Bock auf ne richtig leckere Tomatensuppe bekommen hat, der sollte HIER mal schauen.

 

 

Kartoffelbrot

Jahrelang habe ich ein Rezept für das perfekte ‚Beilagenbrot‘ gesucht. Eines, das sich toll in Zaziki tunken lässt, das mit Aioli richtig gut harmoniert und das man super zum Grillen reichen kann. Ich habe dutzende Baguette-Rezepte ausprobiert (und schließlich auch ein richtig geiles gefunden) und bin vor einiger Zeit über diese eher ungewöhnliche Rezeptur gestolpert. Die Beimischung von gekochten Kartoffeln verleiht dem Brot in Kombination mit Eigelb und etwas Fett eine bislang nie gekannte Fluffigkeit.

Ich habe übrigens die Hälfte des Teigs direkt nach dem Kneten (also vor dem ‚Gehen‘) in einem Gefrierbeutel eingefroren. Einfach einige Stunden vor dem Essen herausnehmen und in einer bemehlten Schüssel auftauen und aufgehen lassen.

  • 350 g Kartoffeln (Sorte ist schnurz)
  • 60 ml Milch
  • 1/2 TL Zucker
  • 10 g Hefe
  • 225-250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 15 g Butter
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Eigelb

Die Kartoffel schälen und in gesalzenem Wasser gar kochen und abgießen. Anschließend im 100 g heißen Ofen für ca. 5 Minuten ausdämpfen lassen und durch eine Kartoffelpresse drücken, beiseite stellen.

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Für den Teig die Milch leicht erwärmen, Hefe und Zucker darin auflösen. Mehl in eine große Schüssel (idealerweise in die der Küchenmaschine) geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefemilch zugeben und mit etwas Mehl bedecken. Mit einem Küchentuch abgedeckt ca. 15 Minuten stehen lassen.

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Die Kartoffeln mit Salz, Butter, Öl und Eigelb zum Vorteig geben und alles sehr gründlich zu einem glatten Teig verkneten. Jetzt ggf. die Hälfte abzweigen (s.o.) und den Rest 1 Stunde aufgehen lassen.

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Den Teig erneut einmal kneten und zu einem flachen Fladen formen, in unregelmäßige Stücke scheiden und diese auf ein gefettetes Blech legen. Zwischen den einzelnen Stücken etwas Platz lassen, denn die Kameraden gehen noch tüchtig auf.

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Erneut mind. 30-45 Minuten gehen lassen und anschließend im 200 Grad heißen Ofen 25-30 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen und gerne noch warm essen.

Die einfachste Vinaigrette der Welt

Die Partitur der Salatsaucen ist extrem einfach zu interpretieren: süß und sauer trifft salzig und pikant. Diese Universalformel trifft auf alle Salatsaucen zu, sie ist quasi das Geheimnis aller Saucen.

Für grüne und gemischte Salate eignet sich meine Sauce bestens, sie kann und darf sogar jederzeit variiert werden. Das Mischverhältnis von Öl und Essig sollte jedoch ungefähr bei 2:1 bleiben.

  • 100 ml neutrales Öl
  • 50 ml Tafelessig
  • 1 TL Salz
  • 3-4 TL Zucker
  • Pfeffer nach Belieben
  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte (sehr fein gewürfelt)
  • 1-2 TL gemischte TK-Kräuter

Alle Zutaten in ein verschließbares Gefäß geben, fest verschließen und kräftig schütteln. Mindestens 1 Stunde ruhenlassen und erneut abschmecken.

 

Burgerbrötchen (Buns)

Niemand muss das Rad neu erfinden, auch nicht, wenn es um den Foodtrend schlechthin geht. Burger sind omnipräsent und very hip. Wir sind in diesem Jahr während des Urlaubs auf unserer Lieblingsinsel auf einen Laden gestoßen, der sich gute Burger kombiniert mit exquisiten Weinen auf die Fahne geschrieben hat. Ein tolles Konzept, vor allem, wenn die Burger so großartig sind wie dort.

Doch zurück zum Erfinden: ein guter Freund und großartiger Grillmeister hat neulich auf dieser Plattform ein Rezept für Buns gepostet, das ich am Wochenende nachgebaut habe. Wer auf qualitativ hochwertige Rezepte gepaart mit erstklassigen Fotos steht und dabei ein Augenzwinkern zu schätzen weiß, dem sei der wunderbare Grillblog des Bratwurstbarons www.grillkueche-pattensen.de ans Herz gelegt.

Die Buns haben die Fluffigkeit, wie man sie von gekauften kennt, sind dabei aber wesentlich stabiler und haben mehr Struktur, also genau richtig für leckere, selbstgemachte Burger oder saftiges Pulled Pork.

  • 30 g frische Hefe
  • 150 ml Wasser
  • 60 ml Milch
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1 Ei
  • 25 g Zucker
  • 10 ml Ahornsirup
  • 10 g Salz
  • 80 g zerlassene Butter
  • 2 Eigelb + 6 EL Milch zum Einpinseln
  • Sesam zum Bestreuen

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Wasser und Milch mischen und leicht erwärmen. Hefe und etwas vom Zucker darin auflösen. Das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine füllen (sofern vorhanden, ansonst einfach eine große Schüssel nehmen), eine Mulde buddeln und das Milch-Wasser-Hefegemisch hineingeben und mit etwas Mehl bedecken und 10 Minuten gären lassen.

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Dann das Ei, restlichen Zucker, Ahornsirup, Salz und die zerlassene Butter zugeben und alles kräftig durchkneten. Ggf. mit etwas zusätzlichem Mehl arbeiten, falls die Chose zu weich ist.

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Danach kann das gute Stück entweder 1 Stunde bei Zimmertemperatur oder bis zu 12 Stunden im Kühlschrank zugedeckt ruhen und aufgehen.

In acht gleich große Portionen teilen (meine waren je ca. 120 g schwer), zu runden Brötchen formen und auf ein mit Backpapier präpariertes Backblech geben, mit einem Handtuch abdecken und weitere 60 Minuten gehen lassen bis sie schön groß und prall aussehen.

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Eigelb und Milch verrühren und die Buns damit einpinseln, Sesam drüberstreuen und ab damit in den vorgeheizten Ofen (200 Grad Ober- u. Unterhitze) und ca. 15 Minuten backen.

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FERTIG!!!

Sollte jemand noch eine Inspiration für eine leckere Burgerkreation benötigen, hätte ich HIER was im Angebot.

Apfelkuchen mit Schmand und Streuseln

Ich liebe Apfelkuchen!!! Obwohl Süßes ja eigentlich nicht so wirklich zu meinen Leibspeisen gehört, stehe ich doch sehr auf Variationen dieses Klassikers. Kaum eine Frucht ist kuchenmäßig so variabel. Ich habe nach Fertigstellung dieses Exemplars beschlossen, hier nach und nach meine allerliebsten Apfelkuchen zu präsentieren.

Dieser Apfelkuchen ist in doppelter Hinsicht interessant: er schmeckt lauwarm ziemlich köstlich, weil er ein wenig an den Geschmack eines Apfelstrudels erinnert, was nicht zuletzt den Rosinen und den gehackten Mandeln geschuldet ist. Toll ist er aber auch, wenn er über Nacht im Kühlschrank Zeit hatte, so richtig durchzuziehen, denn der Schmand sorgt dafür, dass er am nächsten Tag immer noch so richtig saftig schmeckt.

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Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 125 g Butter, kalt, in Stückchen
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Aus den angegebenen Zutaten schnell einen Teig kneten (geht am Besten mit den Händen), zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie gewickelt mind. 30 Minuten (besser noch 60 Minuten) in den Kühlschrank stellen.

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Für die Füllung:

  • 5 säuerliche Äpfel
  • 150 g Schmand
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 40 g Rosinen (in Rum eingeweicht)

Das Ei in einer großen Schüssel schaumig schlagen, den Zucker einrühren und kurz weiterschlagen. Dann Schmand, Mehl und Zitronensaft untermischen. Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und mittels eines Hobels dünne Scheiben direkt in den Teig hobeln. Zwischendurch immer wieder unterheben, damit sie nicht braun werden. Rosinen abtropfen lassen und unterheben.

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Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und eine Springform (rund oder eckig) damit auskleiden und einen Rand ‚hochziehen‘. Die Apfel-Schmandmasse darin verteilen.

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Für die Streusel:

  • 60g Butter
  • 50g Mehl
  • 50g gehackte Mandeln
  • 4 EL Zucker (braun)
  • 1/4-1/2 TL Zimt

Aus den Zutaten mit den Händen Streusel kneten und auf dem Kuchen verteilen.Bei 180 Grad (Ober- u. Unterhitze) 45 Minuten backen.

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KÖSTLICH!!!

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Geschnetzeltes vom Filet

Es war stets das Wunschessen zu meinem Geburtstag. Damals, als Schweinefilet noch etwas Besonderes weil sündhaft teuer war und es noch so richtig doll Geschmack hatte. Meine Eltern haben jedes Jahr ein Schwein bei einem Bauern mästen lassen, und zwar abseits von Schnellmast und Kunstfutter. Das Schwein wurde konventionell gefüttert und lebte zudem viel länger als seine Artgenossen, was zur Folge hatte, dass das Fleisch nicht nur etwas mehr Fett, sondern auch extrem viel mehr Geschmack hatte. Zudem behielt es beim Braten seine Größe und schrumpfte nicht wie das Fleisch heutzutage.

  • 1 langes Schweinefilet (600g-700 g)
  • Salz und Pfeffer
  • Öl oder Butterschmalz
  • 1-2 Zwiebeln
  • 150 ml tr. Weißwein
  • 250 ml Sahne
  • 1 EL Joghurt
  • 1 TL Senf
  • 1-2 TL Sojasauce
  • ggf. etwas Brühpulver

Das Fleisch von Häutchen und Sehnen befreien und in Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen und in etwas Fett sehr kurz und kräftig anbraten. Das Fleisch darf/soll/muss innen noch roh sein, denn es gart in der Sauce noch nach. Fleisch herausnehmen und beiseite stellen. Zwiebeln im Bratfett dünsten.

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Wein angießen und kurz einkochen lassen, Sahne zugeben und weiter bei mittlerer Hitze reduzieren.Restliche Zutaten zugeben und pikant abschmecken.

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