Pesto Rosso – Frischkäse – Dip

Nun beginnt bald endlich wieder die Grillsaison…und nein, ich gehöre nicht zur der Hardcore Fraktion, die am 31. Dezember ab-, und am 1. Januar wieder angrillt. Aber darum soll es heute eigentlich auch gar nicht gehen. Zum Grillen sind die Beilagen superwichtig, vor allem die, mit denen man sich vorweg schon fast satt gefuttert hat.

Der Dip, der das möglichst selbstgebackene Brot umschmeichelt, gehört genauso dazu wie ein kühles Pils. Kräuterbutter, Aioli oder das legendäre Zaziki hat man irgendwann über, also müssen Alternativen her. Ich hab neulich durch Zufall ein Rezept entdeckt, dass mir so gut geschmeckt hat und in der Zubereitung nur wenige Sekunden dauert, dass es hier auf gar keinen Fall fehlen darf. Der Clou hierbei ist natürlich das Pesto. Das ist dermaßen aromatisch, daß es in Verbindung mit den übrigen Zutaten etwas in den Hintergrund tritt, aber genau die richtige ‚Aromatik‘ (ich gucke eindeutig zuviel Mälzer!) mitbringt.

  • 200 – 250 g Frischkäse mit Kräutern
  • 100 g Pesto Rosso
  • 150 g Naturjoghurt
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • etwas Zitronensaft

Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen kräftig verrühren und würzen…abschmecken…Abfahrt!

Mascarponecreme mit fruchtiger Sauce

Ich hatte mal eine flüchtige Bekanntschaft, die war von Mascarponecreme ziemlich angetan. Ach was, sie war versessen auf Mascarpone…nein, sie war von ihr besessen und wahrscheinlich hätte sie sogar getötet dafür. Wann immer es galt, Wogen zu glätten oder ihr eine Freude zu machen, Mascarpone war mein universelles Erfolgsgeheimnis.
Vielleicht kurz ein paar Fakten zu Mascarpone: der Doppelrahmfrischkäse, der seine Herkunft bereits im Namen trägt, ist mit einem Fettanteil von 80% (nein, ich habe mich nicht verschrieben!) das einzige Lebensmittel, das ohne den Verdauungstrakt zu bemühen direkt auf Hüfte oder Wampe wandert. Angereichert mit natürlichen Geschmacksverstärkern wie Zucker, Zitrone und/oder Vanille ist Mascarpone Gaumenschmeichler, Seelentröster und Glücklichmacher in einem.
In dieser Version kommen immerhin noch ein paar Früchte zum Einsatz, so dass man zumindest den Anschein wahrt, nicht gänzlich auf Vitamine verzichten zu wollen.

  • 500 g Mascarpone
  • Saft und Abrieb einer Zitrone
  • 100 g Puderzucker
  • 250-300 g gemischte, gefrorene Beeren
  • ca. 150 g frische Beeren nach Saison
  • ggf. Zitronenmelisse zur Dekoration

Zunächst die gefrorenen Beeren in einer weiten Schüssel auftauen lassen (dauert länger, als man denkt!). Zitronenschale fein abreiben und die Zitrone anschließend auspressen. Mascarpone, Zitronenschale und -saft sowie 50 g Puderzucker mit dem Mixer gut verquirlen und kalt stellen. Beeren und restlichen Puderzucker pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Ggf. noch etwas nachzuckern. Frische Früchte, Beerensaft und Creme auf großen Tellern anrichen und mit Melisse dekorieren.

Ach ja, die ‚flüchtige Bekanntschaft‘ hielt über ein Jahrzehnt! Sie hat mich und mein Leben nachhaltig verändert und geprägt. Ohne sie wäre ich wahrscheinlich heute nicht da, wo ich bin! Nach dem Beziehungsende und einer angemessenen Trauerphase stehen wir jetzt wieder in Kontakt. Wir haben uns immer noch viel zu sagen und unser Verhältnis zueinander ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Wenn aus Tränen der Enttäuschung Freudentränen werden, hat man das geschafft, was vielen vorbehalten bleibt: echte Freundschaft!!!
Dies ist eine kleine Hommage an dich, Britta. Danke für zehn tolle Jahre, es war eine wunderbare Zeit!

Rührei aus dem Ofen

Ja, ich muß zugeben: die ganz hohe Schule ist das nun mal wirklich nicht, aber irgendwie schmeckt es saulecker und insbesondere für Gäste kann man durchaus einen kleinen ‚Wow-Effekt‘ erzielen. Merke: je frischer die Eier, desto höher türmt sich Ei aus der Souffléform. Und das Tollste an dem Gericht ist, dass es so herrlich unkompliziert daherkommt und man nicht dauernd rühren und aufpassen muss, dass nichts anbrennt.

Zutaten je Förmchen:

  • 2 kleine Eier
  • 40 ml Milch
  • Salz und weißer Pfeffer
  • ggf. etwas Schnittlauch oder gebratene Speckwürfel etc.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Eier mit Milch, Salz und Pfeffer verquirlen, ggf um weitere Zutaten (s.o.) ergänzen, in eine gefettete (!!!) Souffléform gießen. Diese darf keinesfalls mehr als zu 2/3 gefüllt sein, sonst gibts ne Sauerei im Ofen. Die Formen in eine flache Auflaufform stellen (ich verwende hier immer eine flache GN-Schale) und dann für ungefähr 20 Minuten (oder auch ein paar mehr) in den Ofen stellen.Anschließend sofort servieren, weil sich der ‚Turm‘ leider nicht lange hält.

Speck-Lachs mit Kartoffel-Erbsen-Stampf

Ein Lachs ist ein Lachs ist ein Lachs…so oder so ähnlich kann man den hierzulande wohl beliebtesten Fisch treffend umschreiben. Heute gibt es eine Variante mit Bacon, denn der macht alle glücklich – immer! Und da Fisch immer auch etwas Säure benötigt, bekommt die flüssige Kressebutter für den Stampf noch eine ordentliche Portion Zitrone verpasst. Schnell – lecker – dekorativ!!!

  • 750 g Kartoffeln
  • Salz
  • 600 g Lachsfilets ohne Haut, (Mittelstück)
  • Pfeffer
  • 12 Scheiben durchwachsener Speck, (ca. 220 g)
  • Öl für das Blech
  • 1 Zitrone (unbehandelt)
  • 60 g Butter
  • 300 g TK-Erbsen
  • 100 ml lauwarme Milch
  • 1 Beet Gartenkresse

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen.

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Lachs in 4 Tranchen schneiden, leicht salzen und gut pfeffern, mit jeweils 3 Scheiben Bacon umwicken und auf ein Backblech mit Backpapier setzen und im Ofen 12-15 Minuten garen.

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Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und die Schale hauchdünn abschälen und in kurze, feine Streifen schneiden. Butter in einem kleinen Topf aufschäumen lassen und von der Kochstelle nehmen. Zitrone unterrühren und die Butter warm halten.

 

Kurz bevor die Kartoffeln gar sind Erbsen zugeben und zusammen zu Ende garen. Kartoffeln und Erbsen abgießen, mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dabei die Milch unterarbeiten. Kresse vom Beet schneiden, unter die Butter rühren. Lachs mit Kartoffel-Erbsen-Stampf und Zitronen-Kresse-Butter anrichten.

 

Sehr feines Gericht!!!

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Brötchen

Ich habe ewig und drei Tage nach einem einfachen, aber tollen Rezept für Sonntagsbrötchen gesucht, die man, so irre es klingt, auch samstags essen kann. Aber wie es immer so ist im Leben, irgendwann läuft einen das richtige Rezept einfach um! Der unschätzbare Vorteil dieses Rezepts ist, dass es bereits am Vorabend fix und fertig vorbereitet wird und die Hefe über Nacht ihre Arbeit verrichten kann, so dass am Morgen lediglich noch gebacken muss!

  • 500 g Mehl (ich habe hier Dinkel verwendet)
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Backmalz
  • 30 g Hefe
  • 270 g Wasser

Mehl, Salz, Backmalz in einer großen Schüssel (idealerweise die der Küchenmaschine) mischen, Hefe im Wasser auflösen, zugeben und ca. 10 Minuten zu einem eher festen Teig verkneten, ggf. noch etwas Mehl zugeben. Der Teig darf auf keinen Fall zu weich sein, sonst ‚zerfließen‘ die Brötchen über Nacht im Kühlschrank.

Aus der Teigmasse 6 Brötchen formen und auf ein mit Backpapier oder Backalufolie ausgelegtes Backblech legen, mit einem sehr scharfen Messer einen leichten Längsschnitt setzen, mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Tuch abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

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Morgens dann nur noch das Blech in den kalten Ofen schieben, Herd auf maximale Ober/Unterhitze einstellen und ca. 12-15 Minuten backen, dann die Hitze auf 180 Grad zurückdrehen und die gleiche Zeit weiterbacken, bis sie schön braun sind. Zwischendurch immer mal wieder mit kaltem Wasser bespühen (sorgt für eine geile Kruste).

Brötchen auf einem Gitter abkühlen lassen.

Sauerkraut (ohne jeden Firlefanz)

Es gibt Beilagen, die kennt jeder aus der Kindheit und die liebt eigentlich auch jeder. Besagtes Sauerkraut gehört auf jeden Fall dazu. Ursprünglich war es mal eine echte Vitamin-C-Keule, doch leider ist dies seit der Massendosenhaltung Geschichte. Vor etlichen Jahren bekam ich mal von einem Freund eine Kostprobe von selbsthergestelltem Sauerkraut – eine wahre Delikatesse. Mein Nachahmungsversuch landete kläglich auf dem Kompost!

Ich persönlich halte es da mit Witwe Bolte und präferiere den aufgewärmten Kohl am Folgetag…er ist dann soviel leckerer! Meine Lieblingsbeilagen sind: alles! Von Haxe über Frikadellen bis hin zu Auflauf. Sauerkraut schmeckt, was die wenigsten wissen, sogar als Suppe. Und einen besonderen Klassiker gibt’s hier nachzukochen!

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  • 1 große Dose Sauerkraut (850 ml)
  • 200 ml klaren Apfelsaft
  • 2 Zwiebeln (fein gewürfelt)
  • 1-2 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • Salz und Zucker
  • einige ‚angeditsche‘ Wacholderbeeren

Zwiebeln in etwas neutralem Öl glasig dünsten, Sauerkraut und Apfelsaft zugeben, würzen (nicht zu geizig sein mit dem Zucker!), ca. 45 Minuten ganz sachte köcheln lassen, abschmecken und servieren.

Ofenlachs mit geschmolzenen Tomaten und Blattspinat

Lachs – ein unfassbar toller, schmackhafter und vielseitiger Fisch. Und wenn man ihn dann noch in Bioqualität oder als Wildlachs bekommt (und bereit ist, die horrenden Preise dafür zu bezahlen), dann wird daraus eine echte Delikatesse. Überhaupt finde ich die Kombination aus Fisch – Spinat – Tomate echt klasse!

Da trifft es sich doch prima, dass ich von Frau Poletto ein Rezept ausgebuddelt habe, das so herrlich einfach ist und dazu auch optisch etwas hermacht…und mal ganz ehrlich: hört sich ‚geschmolzene Tomaten‘ nicht megalecker an?

  • 750 g Tomaten
  • 5 EL Öl (gerne gutes Olivenöl)
  • 2 EL Butter
  • Fleur de Sel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Zucker
  • 700 g Blattspinat (ich hab hier 450g geforenen genommen)
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 600 g Lachsfilet (ohne Haut)
  • Pfeffer aus der Mühle

Die Tomaten an der Oberseite kreuzweise einschneiden, in eine ausreichend große Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen und warten, bis sich die Haut zu lösen beginnt. Dann herausnehmen, kalt abschrecken, häuten, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne 2 EL Öl und Butter erhitzen, Tomatenstückchen zugeben und bei milder Hitze dünsten, mit Salz und Pfeffer würzen.

 

 

Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln und in restlichem Öl dünsten, Spinat zugeben, mit Salz, Pfeffer und frischem Muskat würzen, kurz weiterdünsten und beiseite stellen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Lachs in zwei Tranchen schneiden, würzen. Den Spinat portionsweise (ungefähr in der Größe der Lachsscheiben)  in eine Auflaufform stzen, Lachs darauflegen und darauf die Tomatenwürfel drappieren.

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Für ca. 15-18 Minuten im Ofen garen. Ggf. noch mit etwas Pfeffer und wer hat und mag, mit frisch gehacktem Estragon bestreuen.

Lachs-Nudelpfanne mit Zucchini

Es gibt Gerichte, die ich mit meinen Bordmitteln einfach nicht so fotografieren kann, dass sie auch nur halbwegs lecker aussehen. Dieses Gericht gehört auch dazu, genauso wie dies und dies – das aber nur am Rande!

Wenn man auf der Suche nach einem schnellen, schmackhaften Pastagericht ist und dabei noch gerne Lachs isst, dann ist man bei diesem Geschmacksallrounder genau richtig. Wichtig ist lediglich, dass man die Zucchini in nicht zu dünne Stücke schneidet, sonst sind sie schnell zu weich und die ganze Chose driftet schnell in Richtung Kantinenessen ab. Ist aber das Gemüse knackig, die Nudeln al dente und Lachs gut angebraten, wird aus diesem relativ einfachen Gericht eine wahre Delikatesse.

Ich nehme übrigens tiefgefrorenen Lachs (Wildlachs), den ich nur antauen lasse und dann in nicht zu kleine Würfel schneide.

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  • 600 g Lachsfilet
  • 1 EL Öl
  • 1 kleingehackte Zwiebel, 1/2 kleingehackte Knoblauchzehe
  • 150 ml Wermut (Noilly Prat)
  • 250 ml Sahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • 400 g kurze Nudeln
  • 1 Zucchini (ca. 300g)

Lachs in Würfel schneiden und im Öl bei mittlerer Hitze anbraten,  herausnehmen. Zwiebel und Knoblauch im Bratfett andünsten und mit Wermut ablöschen und einköcheln lassen. Sahne zugeben und erneut auf kochen lassen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen, vom Herd ziehen und Lachswürfel zurück in die Pfanne geben.

 

Nudeln nach Packungsanweisung in gut gesalzenem Wasser kochen. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die in stattliche Würfel geschnittene Zucchini zufügen. Abgießen und ca. 100 ml Nudelwasser auffangen. Nudel/Zucchini-Mischung in die Pfanne zu Lachs geben, Nudelwasser zufügen und alles erneut kurz aufkochen.

In tiefe Teller füllen, ggf dekorieren (Basilikum oder Schnittlauch) und sofort essen!

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Pizza Bruschetta

Au backe, jetzt wird’s aber kunterbunt. Diese Kreation gibts wahrscheinlich in keinem Kochbuch und jeder Pizzabäcker, der auch nur etwas auf sich hält, würde mich nach Strich und Faden verwämsen. Aber als wir neulich mit Freunden in einem angesagten italienischen Restaurant in der Nähe waren, kredenzte man uns dies als (kostenlose) Vorspeise.

Da ich in den letzten Monaten immer wieder mit Teig herumexperimentiert habe und mir das Thema Hartweizengrieß im Pizzateig partout nicht aus dem Kopf gehen wollte, habe ich etwas Neues gewagt, was sich als Volltreffer herausstellen sollte.

Tadaaaa!!! Pizza bruschetta oder umgekehrt…und die Zubereitung ist, wie kann es auch anders kaum sein, natürlich wie immer kein Hexenwerk!

  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 50 g Hartweizengrieß
  • 5 g Hefe
  • 5 g Salz
  • etwas Olivenöl
  • ca. 150 ml lauwarmes Wasser

Aus den angegebenen Zutaten einen Teig herstellen, der mindestens 15 Minuten geknetet wird. Das ist für das Gelingen extrem wichtig. Teig in 150 g Portionen aufteilen und ca. 60-90 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Zwischenzeitlich den Tomatenbelag herstellen:

  • 4-5 große, sehr reife Tomaten (keine Fleischtomaten!)
  • 1 gr. Schalotte oder mittelgroße Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • getrockneter Basilikum

Tomaten vierteln und die Kerne herauslösen (und entsorgen). Fleisch in mittlere Würfel schneiden. Schalotte und Knoblauch fein würfeln, mit Olivenöl und Gewürzen dazugeben und abschmecken.

Teig sehr dünn ausrollen mit Tomatengedöns belegen und im Ofen (möglichst mit Pizzastein) bei voller Ober- u. Unterhitze wenige Minuten backen.

Ich hatte noch etwas mittelalten Gouda da…einfach reiben und vor dem Backen auf die Pizza geben…wunderbar!!!

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Ach übrigens: Pizzateig wird jetzt künftig nur noch so gemacht!

Bergkäsesuppe mit Pesto

Käse geht immer! Und nichts lässt sich so toll kombinieren wie Käse…ob als Füllung in Fleisch, im Salat oder natürlich in Kombination mit Pasta: Käse ist einfach nur klasse! Ich habe ewig nach einer Suppe gesucht, in der Käse geschmacklich eine gewichtige Rolle spielt, aber nicht zu dominant ist und habe dann irgendwann diese Suppe gefunden. Dieser Aromenmix aus Käse, Wein und Pesto macht sie unwiderstehlich!

  • 1 Zwiebel (grob gewürfelt)
  • 1 Knoblauchzehe (fein gewürfelt)
  • 4 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 250 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Milch
  • 1-2 EL Pinienkerne
  • 1 Handvoll Rucola oder Basilikumblätter
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Zucker
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 2 Scheiben Graubrot
  • 200 g geriebener Bergkäse (ideal: höhlengreifter Greyerzer!)

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Zwiebel und Knoblauch in 2 EL Butter anschwitzen, mit Mehl bestäuben, kurz mitdünsten und anschließend mit Wein und Brühe aufgießen, kurz köcheln lassen und anschließend Milch zugeben. Unter gelegentlichem Rühren 10-15 Minuten sämig einkochen lassen. Dann durch ein feines Sieb gießen und zurück in den Topf geben und würzen.

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Für das Pesto (das natürlich wegen des fehlenden Käses gar kein Pesto ist) Pinienkerne in einer Pfanne ohne fett anrösten, herausnehmen und abkühlen lassen. In einem Blitzhacker zusammen dem Rucola/Basilikum Zitronen saft, Öl und Zucker pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Brot fein würfeln und mit der Butter in einer Pfanne zu Croutons verarbeiten.

Suppe wieder erhitzen, Käse zugeben und erneut abschmecken. Mit Pesto und Coutons servieren.

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