Gefüllte Zucchini mit Käsesauce

Sommerzeit = Zucchinizeit (Achtung: Floskelalarm!). Mittlerweile gibt es die Kameraden ja sogar ganzjährig, aber nur im Sommer sind sind so richtig knackig frisch. Kleiner Tipp: die kleinen sind die besten!

Aber zuerst die Käsesauce:

  • 300-350 g Käse (mittelalten Gouda u. Höhlenkäse)
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne

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Butter in einem weiten Topf schmelzen, Mehl hinzufügen und anschwitzen. Mit Brühe ablöschen und kurz aufkochen. Käse hinzufügen und schmelzen lassen. Sahne hinzufügen und mit Pfeffer abschmecken.

Noch ein kleiner Hinweis zum Käse. Bitte nicht den fertig geriebenen kaufen. Der ist mit Trennmitteln versehen und somit großer Mist. Entweder selber reiben oder an der Käsetheke fragen (bei uns hier wird er kostenlos gerieben).

Für die gefüllten Zucchini zunächst einen klassischen Frikadellenteig herstellen:

  • 500 g gemischtes Hack
  • 1 Zwiebel (sehr fein gewürfelt)
  • 2 TL Senf
  • 1 Ei
  • 1 klein geschnittenes und eingeweichtes Brötchen
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten vermischen und sehr kräftig würzen. Da die Zucchini ein wenig geschmacksintensiver Gegenpart ist, muß das Hackfleisch ordentlich gewürzt werden…also: mutig sein!

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Die Zucchini waagerecht halbieren und die Kerne herauskratzen. mit dem Hack füllen, in eine Auflaufform setzen, mit jeweils einer Kelle Käsesauce benetzen und für 30 Minuten in den 200 Grad heißen Ofen schieben.

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Dazu eine Beilage nach Wahl (ich finde Kartoffelbrei riesig dazu) und ab dafür!

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Und das Beste an dem Gericht: Für die Anzahl der Zucchini wars zuviel Hack…Fazit?

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Backkartoffeln ‚Flammkuchen Art‘

Ich liebe Kartoffeln…in allen Zubereitungsarten und Rezeptvariationen! Egal ob als einfache Salzkartoffeln, knusprige Pommes Frites, saftigem Kartoffelsalat oder fluffigem Kartoffelkloß: Kartoffeln sind Weltklasse.

Und weil ich vom Grillbesuch der letzten Woche noch welche übrig hatte, habe ich mir kurzerhand ein neues Rezept für Backkartoffeln ausgedacht.

  • 4-5 große Kartoffeln (‚extra dicke‘)
  • Öl
  • 200 g Schmand
  • 100 g Greyerzer Käse (am besten den höhlengereiften)
  • 4 Frühlingszwiebeln (geputzt und in Ringe geschnitten)
  • 100 g Bacon in Stücken
  • Salz und Pfeffer

Kartoffeln längs halbieren, die Schnittfläche mit Öl einpinseln , leicht salzen, in eine mit Alufolie ausgelegte Auflaufform legen und ca. 30 Minuten bei 200 Grad garen.

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Alle restlichen Zutaten vermischen, auf die Kartoffeln streichen und 60 Minuten weitergaren, bis sie ordentlich braun sind…..fertig!

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Ach, und warum sie ‚Flammkuchen Art‘ heißen? Meine Tochter grübelte die ganze Zeit beim Essen, woran sie der Geschmack erinnern würde….eben!!!

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Spaghetti Carbonara deluxe

Sucht man ein Rezept zu diesem Gericht, wird man vermutlich erfolglos bleiben, denn ich habe es erst heute erfunden. Eine ordinäre Carbonara ist nicht wirklich spektakulär und so habe ich mir ein Rezept für eine etwas feinere ausgedacht.

Spaghetti Carbonara gehörte Anfang der Achtziger zu meiner kulinarischen Sozialisierung. Ich möchte jetzt ungern von damals erzählen, aber mit diesem Gericht verbindet mich mehr als nur eine Erinnerung (Wolfgang Krywult!)

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  • 100 g Bacon
  • 2 Knoblauchzehen
  • 350 g. Rinderfilet
  • 200 g. Parmesan
  • 50-100 ml Sahne
  • 4-5 Eier
  • 300 g. Kirschtomaten
  • 1 TL Tomatenmark
  •  1 Pk. Spaghetti

Bacon würfeln und mit geschältem und leicht angedrücktem Knoblauch andünsten und aus der Pfanne nehmen, Knoblauch entfernen.

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Rinderfilet in Streifen schneiden und im heißen Fett kurz scharf anbraten, herausnehmen und im 80 Grad warmen Ofen warm halten.

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Zum Parmesan möchte ich kurz ein Plädoyer halten: Bitte nicht, niemals, unter keinen Umständen den fertig geriebenen Parmesan aus dem Kühlregal kaufen. Der ist kompletter Schrott und riecht und schmeckt nach alten Socken. Parmesan ist hoch aromatischer Käse, dessen Aroma kurz nach dem Reiben verfliegt.

Eier, Sahne, Parmesan und Tomatenmark in einer riesigen Schüssel (in der die übrigen Zutaten noch Platz finden) verrühren. Ich weiß sehr wohl, dass in einer originären Carbonara Sahne verpönt ist, aber das ist völlig egal, weil es dem Geschmack des Endprodukts sehr zuträglich ist…

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Spagetti kochen und parallel die Tomaten in einer Panne anbraten, bis sie platzen.

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Alle Zutaten zu der Parmesanmischung geben und gut verrühren. In eine große Servierschüssel umfüllen….und nicht den Vino Rosso vergessen…..

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Gyrosschichtbraten

Was zunächst als biedere Hausmannskost mit einem Hang zur Exotik daherzukommen  scheint, entpuppt sich als wahrer Gaumenschmaus der ‚low & slow‘ Fraktion. Highlight dieses Bratens ist ein selbstgemachter Grillrub (das ist eine Art Trockenmarinade zum Einmassieren), der 24 Stunden ins Fleisch einziehen darf. Richtige Spareribs bekommen sowas auch vor dem Grillen, aber das ist ein riesiges Kapitel für sich (und für manche gar eine Wissenschaft).

Also, am Tag vorher zunächst die Gewürzmischung herstellen:

  • 5 TL Oregano (gerebelt)
  • 4 TL Thymian (gerebelt)
  • 2 TL Paprika (edelsüß)
  • 2 TL Zwiebeln (granuliert)
  • 2 TL Knoblauch (granuliert)
  • 2 TL Rosmarin (gemahlen)
  • 3 TL Salz
  • 2 TL Pfeffer (gemahlen)
  • 3 TL Zucker

Die Zugabe von Salz und Zucker ist unter den Grillfreaks sehr umstritten, weil Salz (angeblich) dem Fleisch Feuchtigkeit entzieht und es dann trocken wird und Zucker, weil er relativ schnell karamelisiert und verbrennt. Ich füge trotzdem beides hinzu, weil der Braten bei mir weder furztrocken (sondern eher das Gegenteil) noch schwarz wird.

  • 2,5 kg Nackenbraten
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • Küchengarn
  • Bratenthermometer

Nun zum Fleisch: ich habe vom MdV (wieder so eine coole Abkürzung aus den Grillblogs – Metzger des Vertrauens -) ein ca. 2,5 kg schweres Stück Nackenbraten ohne Knochen gekauft. Das Fleisch der Länge nach im Abstand von ca. 1,5 cm ein- aber nicht durchschneiden. In die nun entstandenen Spalten erst Grillgewürz streuen, dann reichlich in Scheiben geschnittene Gemüsezwiebeln stecken. Die ganze Chose nun von außen rundherum würzen und mit Küchengarn zubinden.

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In Klarsichtfolie gewickelt 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Es breitet sich nach einigen Stunden übrigens ein wunderbarer Duft im Kühlschrank aus, der die Vorfreude auf das Essen bei jedem Öffnen des Kühlschrank größer werden lässt.

Am nächsten Tag den Grill auf 160 Grad vorheizen und das Fleisch ausgepackt ca. 3 Stunden indirekt grillen (also ohne direkt Hitze von unten). Das geht nur mit einem Gasgrill mit mind. 2 Flammen oder einem großen Holzkohlegrill. Unbedingt ein Bratenthermometer verwenden, das in die Mitte des Fleischs gesteckt wird. Die Zieltemperatur beträgt 70 Grad. Ein paar Grad mehr schaden aber auch nicht.

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Nun nach und nach das Garn lösen und das Fleisch quer zu den Einschnitten aufschneiden.

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Dazu natürlich Krautsalat und Zaziki.

Ach übrigens: wenn der Grillbesuch dann weg ist, sieht die Küche ungefähr so aus:

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Zaziki

Es hat Jahre gedauert, bis ich mein perfektes Zaziki Rezept gefunden habe…dabei ist es doch so einfach, wenn man die Grundregeln beachtet

1. Griechischer Joghurt (wegen des Fettgehalts 10%)

2. Gurken schälen und entkernen

3. Knoblauch mit Olivenöl pürieren

Aber der Reihe nach:

  • 2 Salatgurken
  • 1000 g griechischer Joghurt
  • 100 ml Öl
  • 4-6 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer
  •  Weißweinessig

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Gurken schälen, längs vierteln und entkernen, auf der groben Seite der Haushaltsreibe reiben. Mit 2 TL Salz mischen und auf einem Sieb abtropfen lassen (für ca. 15 Minuten).

Öl mit Knoblauch pürieren, mit den abgetropften Gurken zum Joghurt geben und mit Salz, Pfeffer und Weißweinessig würzen….24 Stunden ziehen lassen.

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GEIL!

Griechischer Krautsalat

Erwähnte ich bereits, dass ich ein großer Freund griechischer Küche bin? Nicht? Dann wird man es wohl demnächst merken. Ich weiß sehr wohl, dass das, was man hierzulande in griechischen Restaurant bekommt, nicht wirklich authentisch griechisch ist, aber das ist mir wumpe, weil es einfach lecker ist. Dabei meine ich nicht diese riesig überladenen Fleischplatten, bei deren Anblick man bereits pappsatt ist, sondern das feinwürzige Gyros, das saftige Souvlaki oder eben der wahnsinnig leckere Krautsalat:

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  • 1 mittelgroßen Kopf Weißkohl
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 60 ml Essig
  • Saft einer Zitrone
  • Salz und Pfeffer
  • 3-4 TL Zucker

Den Weißkohl vierteln und mit Hilfe eines Hobels in dünne Streifen hobeln. 2 TL Salz zufügen und mit den Händen durchkneten, bis das Kraut Flüssigkeit zieht. Jetzt sind nämlich die Zellstrukturen aufgebrochen und das Salz kann den Salat ‚mürbe‘ machen.

Die restlichen Zutaten zu einer Salatsoße mischen, über das Kraut geben, vermischen und (jetzt kommt das Allerwichtigste!) über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

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Eine geschmackliche Offenbarung!!!

Gemüsepfanne mit Feta

Eins vorweg: ich hasse sprachliche Absurditäten. Wortkreationen wie Ciabattabrot und Fetakäse sind mir ein Gräuel….das aber nur am Rande!

Heute gibt es ein Gericht, das ich erst vor kurzem so oder so ähnlich in einer Strandbude auf Sylt gegessen habe und das mir dermaßen lecker geschmeckt hat, dass eine Nachahmung quasi unumgänglich war. Die Zusammenstellung der Gemüse ist durchaus variabel, die Garzeiten sollten nur einigermaßen miteinander korrespondieren.

  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1/2 gelbe Paprikaschote
  • 1 kleine geviertelte Zucchini
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 3-4 braune Champignons
  • 1 gr. Tomate (in Achteln)
  • Salz und Steakpfeffer
  • Olivenöl
  • 150 g Schafskäse

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Mit Ausnahme der Zwiebel und dem Schafskäse alle Gemüsesorten in Olivenöl anbraten und kräftig würzen (mit kräftig meine ich auch kräftig!), Zwiebeln und Schafskäse dazugeben und im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad 10 Minuten überbacken.

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Dazu passt ein frisches Baguette, mit dem man prima den Sud aus der Pfanne aufsaugen kann….

Ach…äh…übrigens: irgendwie hat sich doch noch ein Stück Rinderfilet eingeschmuggelt…

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Guten Appetit!

Classic Burger

Die furchtbaren Zeiten, in denen alle Deutsche einen Hamburger von McD für den Inbegriff amerikanischer Burgerkunst hielten, sind glücklicherweise vorbei. Tolle und kreative Burgerläden sprießen aus dem Boden (und viele davon werden genauso schnell wieder verschwinden) und beglücken uns mit großartigen (aber meist auch völlig überteuerten) Burgerkreationen.

Dabei ist so leicht und ganz gewiss kein Hexenwerk, sich einen tollen Burger selber zu bauen.

Dazu braucht es im Wesentlichen 3 Komponenten plus Beiwerk:

1. Die Burgerbrötchen, die im Fachjargon Buns genannt werden. Sie sind mit einigem Aufwand selbst herstellbar. Ich muss zugeben, mich dieser Herausforderung noch nicht gestellt zu haben und habe bislang auf Convenience Buns zurück gegriffen. Diese auf ein Backblech legen und im Ofen unterm Grill bräunen.

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2. Die Patties: diese, in unserem Sprachgebrauch fälschlicherweise auch Frikadellen genannten Hackfleischfladen sind von extrem großer Bedeutung und werden stets frisch zubereitet:

  • 650 g Rinderhack
  • 1 gr. Zwiebel (sehr fein gewürfelt)
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 1/2 TL Worchester Sauce
  • 1/2 TL getr. Oregano
  • Salz und Pfeffer

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Alle Zutaten vermengen, abschmecken und Patties formen. Bis zur Zubereitung kalt stellen.

3. Burgersauce

Eine gute Burgersauce sollte mehrere Komponenten vereinen. Eine ausgewogenes Verhältnis zwischen Süße, Säure und Schärfe ist hier besonders wichtig:

  • 100 g Steaksauce
  • 100 g. Mayonnaise
  • 50 g Dijon Senf
  • Salz, Chiliflocken, Zucker
  • 2 Cornichons (grob zerteilt)

Alle Zutaten in einen Rührbecher geben und fein pürieren.

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Nun sind dem persönlichen Burgerwahnsinn keine Grenzen gesetzt. Geschmacklich hilfreich sind süß-saure Gurkenscheiben, Röstzwiebeln (fertige, oder diese hier), krosse Baconscheiben,  Tomaten, Salat sowie Käse, der auf den gebratenen Patties geschmolzen wird (unterm Grill im Backofen).

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Die Reihenfolge der Schichtung ist egal…Hauptsache, es schmeckt…und das tut es!!!

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Rotes Thai Curry

Ich bin eigentlich erst vor einigen Wochen auf die richtige Thai Küche gestoßen, als ich anlässlich eines Berlin Besuchs erstmalig ein thailändisches Restaurant besucht habe und restlos begeistert war (ebenso wie meine Freundin Britta, auf deren Anraten der Restaurantbesuch überhaupt erst zustande kam). Seitdem habe ich zig Rezepte gewälzt, Bücher gelesen und mich schließlich für die ‚Einstiegsdroge‘ Curry entschieden. Es ist ein -wie immer- sehr einfaches Rezept, das extrem wandelbar ist, sowohl, was die Auswahl des Fleisches als auch die Variationen der Gemüsesorten angeht…dazu sicher ein anderes Mal mehr.

Ich habe hier ein in Scheiben geschnittenes Entrecote verwendet, das der hiesige Supermarkt gelegentlich im Ganzen (zu sensationellen Preisen) anbietet und das ich portionsweise vakumiere und einfriere.

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  • 400g – 500g Rindfleisch (Rumpsteak oder Entrecote)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 mittlere Zucchini
  • 2 EL rote Currypaste (scharf)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 100 ml – 200 ml Hühnerbrühe
  • 2 getr. Kaffirlimettenblätter
  • 2-3 TL brauner Zucker
  • 2 EL Erdnüsse
  • 2 TL Limettensaft
  • 250 g halbierte Cocktailtomaten
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL süße Sojasauce

Zunächst das Fleisch in Streifen und Stücke schneiden, scharf anbraten und herausnehmen. Frühlingszwiebeln, in Stücke geschnittene Paprika und Zucchini anbraten, Currypaste hinzugeben und andünsten und mit Kokosmilch ablöschen. Limettenblätter hinzufügen und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Restliche Zutaten hinzufügen (ohne Brühe), Fleisch wieder hinzugeben und mit Brühe auf die gewünschte Konsistenz verdünnen. Ggf. mit Salz abschmecken.

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Dazu gibt es natürlich Reis!

Szegediner Gulasch

Mir fällt auf, dass ich einen deutlichen Hang zur K.u.K-Küche zu haben scheine…Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn, dazu einen grünen Veltliner…und jetzt noch dieses wunderbar deftige Gulasch. Eigentlich eher ein Herbst- oder Wintergericht, aber da der Sommer nicht in die Pötte kommt, schmeckts auch jetzt.

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  • 1 kg Rindergulasch (in möglichst großen Würfeln)
  • 3-4 Zwiebeln (geviertelt und in Streifen geschnitten)
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 gr. Dose Sauerkraut
  • 750 ml Rinderbrühe
  • 1 Becher Schmand
  • Salz u. Pfeffer

Das Fleisch portionsweise in einem weiten Topf scharf anbraten. Dabei darauf achten, dass die Fleischstücke nicht übereinander liegen, denn dann ziehen sie Wasser und werden zäh, herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln andünsten und mit Paprika und Tomatenmark würzen. Fleisch und Sauerkraut dazugeben und mit Brühe aufgießen und insgesamt 90 Minuten bei niedriger Hitze garen, zwischendurch umrühren.

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30 Minuten vor Ende den Schmand dazugeben und kurz vor Ende ggf. mit Stärke oder Soßenbinder etwas andicken.

Dazu gibt es zwingend Salzkartoffeln….

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Mahlzeit!