Pulled Pork aus dem Dutch Oven

Also erstmal eins vorweg: Dieses Fleisch, das seinen Namen dadurch bekommen hat, weil man es mit Gabeln auseinanderzieht, wird im Englischen „pullt“ ausgesprochen. Volldeppen, die es „pullett“ aussprechen, haben schon mal pauschal eine Schelle verdient. Genau wie die Fleischexperten, die mit prall gefülltem Portomonnaie an der Fleischtheke stehen und vollmundig ein „Entrekoh“ bestellen. Freunde, man spricht das ‚t‘ mit (weil darauf ein ‚e‘ folgt), auch wenn es sprachlich an nichts Essbares erinnert. Soviel dazu! Pulled Pork ist ein göttlich leckeres Stück Schweinefleisch, das durch langes Garen im gusseisernen Topf bei indirekter Hitze einige Stunden gart, bis es quasi fast von allein zerfällt. Aber der Reihe nach:

  • 1,5 kg Schweinenacken (oder -kamm)
  • ca. 30-50 g Grillrub (siehe unten)
  • 4 Gemüsezwiebeln
  • 1/2 l Apfelsaft (ich nehme naturtrüben)

Am Vortag das Fleisch rundherum mit dem Rub würzen, vakuumieren und für ca. 24 Stunden in den Kühlschrank legen. Wer keinen Vakuumierer hat, nimmt einfach Frischhaltefolie und wickelt das Fleisch fest darin ein. Ein Rub ist übrigens eine Gewürzmischung, die man trocken (also ohne Zugabe von Öl) auf das Fleisch gibt. Man kann sie einfach selbst herstellen oder man nimmt dies oder dies. Basis ist in den meisten Fällen Paprikapulver, das durch andere Gewürze wie Kreuzkümmel (Cumin), Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Zucker ergänzt wird. Nach 24 Stunden das Fleisch aus der Kühlung nehmen und vom Plastik befreien, die Zwiebeln schälen und achteln.

Zwiebeln in den Dutch Oven füllen, das Fleisch, das mit einem Thermometer versehen wird, darauf legen und den Apfelsaft angießen. Den Gasgrill (mind. 3-flammig) auf 130 Grad vorheizen (die mittlere Flamme aus lassen) den Dutch mit Deckel in die Mitte setzen und den Grill schließen. Wie lange das Fleisch nun benötigt, um die Kerntemperatur von 95 Grad zu erreichen, lässt sich pauschal nicht sagen, da es sehr viel von der Qualität und Dicke des Fleischstücks abhängt. 3,5 Stunden werden es aber schon sein. In der Zwischenzeit könnte man sich der Herstellung von Burger Buns widmen.

Wenn die Zeit gekommen ist, wird gepullt, d.h. das Fleisch wird vorsichtig aus dem Topf gehoben, auf ein großes Schneidebrett gelegt und mit eigens dafür vorgesehenen Krallen auseinander gezogen. Danach mit einer guten BBQ-Sauce (mein Rezept folgt in den nächsten Tagen) vermengt….fertig!

Gegessen wird die ganze Chose mit einem Burger Bun oder Brötchen, ganz wie man mag!

Feuertonne mit Grillplatte (Plancha)

Heute mal kein Rezept, sondern lediglich ein paar visuelle Impressionen von meinem neuen Grillsportgerät. Es ist mein absolutes Lieblingsspielzeug, das unheimlich vielseitig ist und wahnsinnig Spaß macht. Es ist eine Tonne mit einem Grillkorb, darauf liegt eine Stahlplatte von 10 mm Dicke, die allein schon 60 kg wiegt.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Holz in den Feuerkorb schichten, anzünden und ca. 30 Minuten vorheizen lassen. Die Platte erhitzt sich locker auf 250 – 300 Grad und darauf lassen sich Steaks, Gemüse und sogar Bratkartoffeln hervorragend braten.

Toll ist selbst der Reinigungsvorgang. Wenn die Platte erkaltet ist, einfach mit einem vernünftigen Spachtel die Reste von der Platte kratzen, mit Sonnenblumenöl einfetten und fertig!

Gyrosspieße

Es ist kein großes Geheimnis, dass ich die griechische Folkloreküche verehre. Mit einem saftigen Suflaki und einem leckeren Zaziki kann mir den Tag versüßen. Ich hab auch schon öfter Gyros auf dem Gasgrill gemacht (Dank eines elektrischen Drehspießes), und zwar hier und mit selbstgemischter Gewürzmischung, was auch wirklich köstlich, aber leider sehr arbeitsintensiv ist, weil der Grill hinter ordentlich geschrubbt werden muss. Unabhängig davon bin großer Fan von Schaschlik in allen Variationen. Was liegt da näher als das Beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden? Gyrosschaschlik lautet die naheliegende Variante und ich finde, dass sich das bereits in der Theorie köstlich anhört. Natürlich ist die Zubereitung ein Kinderspiel und die Vorbereitung ratzfatz erledigt und das Fleisch mariniert mindestens 24 Stunden so vor sich hin. Die Angaben sind allesamt nur als ungefähre Größenordnungen gedacht, weil es halt nicht so drauf ankommt bei diesem Gericht.

  • 2,5 kg Schweinenacken
  • 3 Gemüsezwiebeln
  • Gyrosgewürz (1 TL je 250 g Fleisch)
  • 200 ml neutrales Öl
  • Saft einer halben Zitrone

Die Zwiebeln pellen, halbieren und in Streifen schneiden. In einer ausreichend großen Schale mit den Händen kneten, bis Saft austritt. Nacken in etwas 2-3 cm große Würfel schneiden und zu den Zwiebeln geben. Öl mit Gewürzen und Zitronensaft vermengen und über das Fleisch geben und ordentlich vermengen. Das geht am besten mit den Händen. Man sollte aber Küchenhandschuhe tragen, sonst hält sich der Geruch ewig… Abgedeckt im Kühlschrank über Nacht marinieren und nach 12 Stunden einmal durchrühren. Am nächsten Tag auf Spieße stecken (ich nehme immer ‚doppelläufige‘ dafür) und anschließend heiß angrillen und möglichst in Metaxasauce fertiggaren. Wem das nicht schmeckt, kann mich gerne anschreiben.

Pesto Rosso – Frischkäse – Dip

Nun beginnt bald endlich wieder die Grillsaison…und nein, ich gehöre nicht zur der Hardcore Fraktion, die am 31. Dezember ab-, und am 1. Januar wieder angrillt. Aber darum soll es heute eigentlich auch gar nicht gehen. Zum Grillen sind die Beilagen superwichtig, vor allem die, mit denen man sich vorweg schon fast satt gefuttert hat.

Der Dip, der das möglichst selbstgebackene Brot umschmeichelt, gehört genauso dazu wie ein kühles Pils. Kräuterbutter, Aioli oder das legendäre Zaziki hat man irgendwann über, also müssen Alternativen her. Ich hab neulich durch Zufall ein Rezept entdeckt, dass mir so gut geschmeckt hat und in der Zubereitung nur wenige Sekunden dauert, dass es hier auf gar keinen Fall fehlen darf. Der Clou hierbei ist natürlich das Pesto. Das ist dermaßen aromatisch, daß es in Verbindung mit den übrigen Zutaten etwas in den Hintergrund tritt, aber genau die richtige ‚Aromatik‘ (ich gucke eindeutig zuviel Mälzer!) mitbringt.

  • 200 – 250 g Frischkäse mit Kräutern
  • 100 g Pesto Rosso
  • 150 g Naturjoghurt
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • etwas Zitronensaft

Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen kräftig verrühren und würzen…abschmecken…Abfahrt!

Gyrosgewürz

Vor Urzeiten habe ich hier ja schon mal ein Gyrosrezept gepostet. Das war allerdings mit einem Fertiggewürz mit üppigem Glutamatanteil zubereitet. Das Rezept war eher so eine Hommage an meinen elektrischen Drehspieß auf meinem Gasgrill und die Gyrosoptik stand im Vordergrund (Operation Speichelfluss!).

Einige Versuche später hatte ich das Fertigszeugs komplett über und eine eigene Würzmischung musste her. Von unzähligen Rezpten aus dem Netz inspiriert, ist es schließlich dies hier geworden:

  • 6 TL Oregano, gerebelt
  • 4 TL Thymian
  • 3 TL Salz
  • 3 TL schwarzer Pfeffer gemahlen
  • 3 TL Paprikapulver (mild)
  • 2 TL Majoran gerebelt
  • 2 TL Zucker
  • 2 TL Zwiebeln, granuliert
  • 2 TL Knoblauch, granuliert
  • 2 TL Rosmarin, gemahlen
  • 1 TL Korianderpulver
  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • 0,5 TL Cayennepfeffer

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Die Gewürze gut miteinander vermengen. Ich verwende 1 TL je 250g Fleisch. Hier verwende ich vorzugsweise Schweinenacken, den ich dünne Scheiben schneide. Das Gyrosgewürze mische ich mit ausreichend Sonnenblümenöl (bitte kein Olivenöl!) und mariniere das Fleisch darin für 24 Stunden.

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Und wenn man schon mal dabei ist, kann man auch ruhig die ganze Familie einladen und einen griechischen Abend draus machen…

 

 

Ofenschaschlik

Männerabend!!! Manchmal sind es die einfachen Dinge, die glücklich machen. Bier, Fußball, Fleisch! So geschehen neulich Abend…als klitzekleine Vorspeise gab es meine Aioli mit frischem Baguette.

Das Spezielle an diesen Schaschliks ist ihre Zubereitungsart, sie werden ganz einfach (wie bereits der Titel vermuten lässt) im Ofen gegart…erst offen, dann in der Sauce. Diese besteht aus einer eigenkomponierten Paprika-Ketchup-Plempe, aber dazu gleich mehr.

Für die Sauce:

  • 3 Paprikaschoten (rot, gelb, grün)
  • 4-5 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 80 g durchwachsenen Speck
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Ajvar
  • 1 EL Paprikamark
  • 1 kl. Glas Tomatenpaprika
  • 400g Tomatenketchup
  • 200g Hela-Schaschliksauce
  • Brühe nach Belieben (100-250 ml)
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Paprika, putzen, vierteln und in schmale Streifen schneiden. In etwas Öl bei mittlerer Hitze andünsten, Zwiebeln und Speck dazugeben und solange schmoren lassen, bis die Paprika etwas weicher geworden sind. Hitze etwas hochdrehen und Tomatenmark, Ajvar und Paprikamark dazugeben und mit anschwitzen. Tomatenpaprika (samt Flüssigkeit!!!) sowie Ketchup dazugeben und leicht köcheln lassen, Brühe nach Belieben angießen und kräftig würzen – fertig!

Für die Schaschlik:

  • ca. 1 kg Schweinenacken oder Schweinefilet
  • Grillgewürz (Magic Dust Rub) oder eine Mischung aus Paprika, Curry, Salz und Zucker
  • 15 Perlzwiebeln
  • 150 g. durchw. Speck im Stück

Das Fleisch in nicht zu kleine Würfel schneiden (2-3 cm) und mit MDR würzen. Einzelheiten zum Rub gibt’s hier. Idealerweise über Nacht marinieren lassen.

Nun abwechselnd Fleisch, in nicht zu dünne Scheiben geschnittenen Speck und Perlzwiebeln auf Spieße stecken. Ich habe solche genommen, die ‚doppelläufig‘ sind. Das hat den unschätzbaren Vorteil, dass das Fleisch bombenfest sitzt und sich nicht immer mitdreht, wenn man die Spieße wendet.

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen und die Spieße quer über eine entsprechend große Auflaufform legen und eine halbe Stunde ‚anknuspern‘ lassen. Dann die Sauce in die Auflaufform geben, die Spieße hineinlegen und eine weitere halbe Stunde köcheln lassen.

Glücklich machend!!!

Spit-roasted Ribs (Spareribs vom Drehspieß)

„Verdammte Hacke, ist das lecker!“ So oder so ähnlich waren die Reaktionen meiner Gäste, als sie die Rippchen (die man auf deutsch mit ‚p‘, auf englisch mit ‚b‘ schreibt!) zum ersten Mal probiert haben…aber der Reihe nach.

Spareribs sind in den USA seit ewigen Zeit ein fester Bestandzeil der Grillkultur. Sie werden in verschiedenen Grillzyklen stundenlang (insgesamt bis zu 6 Stunden!) auf dem Rost gegart, bis sie irgendwann so zart und weich sind, dass sie praktisch vom Knochen fallen. Abgesehen davon, dass das Fleisch, das man dann eher lutscht als kaut, jedwede Struktur drangegeben hat, finde ich die Zeit  sowie die eingesetzte Energie doch etwas überdimensioniert.

Also habe ich mal wieder etwas gestöbert und bin auf ein Rezept gestoßen, dass meinen Wünschen und Neigungen in vollem Umfang entspricht. Knapp 90 Minuten Zubereitungs- bzw. Garzeit und ein Geschmack, der alles getoppt hat, was ich bisher ‚ribsmäßig‘ gegessen habe. Voraussetzung ist allerding ein Grill mit elektrischem Drehspieß.

  • ca. 1,5 kg Schälrippchen
  • Magic Dust Rub

An der Rückseite der Rippchen befindet sich eine (fast unsichtbare) Silberhaut, die man entfernen muss. Dazu mit einem spitzen Messer zwischen Haut und Knochen fahren, um so ein kleines Stück Haut anzuheben, dann die Hautecke fest anfassen und komplett abziehen. Das funktioniert besser als es sich jetzt anhört.

Anschließend die Rippchen größzügig mit dem Rub bestreuen und in einen großen Gefrierbeutel legen, fest verschließen und über Nacht marinieren. Magic Dust eine Trockenmarinade auf Paprikabasis, die man in exzellenter Qualität hier kaufen kann.

Am nächsten Tag die Ribs ‚in Schlaufen‘ auf den Drehspieß stecken und auf dem Grill positionieren.  Bei 180 – 200 Grad eine Stunde grillen. Mit einer süßscharfen Sauce bestreichen, 10 Minuten weitergrillen, Vorgang wiederholen…fertig!

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Vorschlag für die Würzsauce: Apricot Glaze

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kl. Stück Ingwer
  • 3-4 getrocknete Chilis (klein)
  • etwas Butterschmalz
  • 50 ml Brandy

Zwiebel und Knoblauch schälen und grob zerteilen, Ingwer schälen und in kleine Würfeln schneiden. Alles zusammen mit den Chilis andünsten, mit Brandy ablöschen und etwas einkochen lassen.

  • 1 kl. Dose Aprikosenhälften
  • 1 TL Senf
  • 75 ml Ketchup
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Worchestersauce
  • 1/2 TL getr. Thymian
  • 3 EL Honig
  • 1-2 EL Essig
  • ca. 400 ml Pfirsichsaft

Aprikosen auf einem Sieb abgießen und den Saft auffangen. Aprikosen und alles anderen Zutaten (außer dem Saft) zugeben und ca. 30 Minuten sanft köcheln lassen. Den aufgefangenen Saft mit dem Pfirsichsaft auf 500 ml auffüllen, zugießen und anschließend pürieren, mit Salz abschmecken. Die jetzt noch vorhandene Schärfe verliert sich beim Aufwärmen noch etwas.

Lecker war es!!!

Schnelle Quarkbrötchen

Ja ja, mit den Kohlehydratbeilagen ist das ja immer so eine Sache. Irgendwann kann man das schnöde Baguette einfach nicht mehr sehen und es dürstet einem nach Alternativen. Ich habe jetzt durch semipuren Zufall Kenntnis von einem Rezept erlangt, das den Escortservice zum Grillen bestens bewerkstelligen sollte. Besondere Highlights: nur 6 Zutaten und weniger als 10 Minuten Arbeitsaufwand  (plus Backzeit natürlich).

  • 250 g Magerquark
  • 1 Ei
  • 10 g Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 250 g Mehl (Typ 550)
  • 1 Pk. Backpulver

Ofen auf 200 Grad (Ober- u. Unterhitze) vorheizen. Quark, Ei, Salz und Zucker in einer Schüssel verrühren. Mehl und Backpulver mischen, zur Quarkmasse geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig mischen. Anschließend per Hand ’nachkneten‘.

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Teig auf eine Größe von ungefähr 24cm x 24cm ausrollen. Ich rolle den Teig mit dem Nudelholz auf die ungefähre Größe und drücke sie dann in eine Springform (diese hier), löse den Rand und wuchte den Teig dann auf ein mit Backpapier präpariertes Backblech und ritze den Brotteig je drei Mal senk- und waagerecht ein. Das geht sehr gut mit einer Teigkarte. Abschließend mit etwas Mehl bestäuben und 15 Minuten backen.

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Sehr kompatibel mit allem, was schlotzig ist: Zaziki, Grillsauce, Aioli, etc.

Schafskäsedip

Dieser Dip ist einfach ne Wucht! Fast jeder kennt doch diese Cremes, die es beim Türken um die Ecke gibt und die so wunderbar schmecken. Leider sind sie dermaßen teuer, so dass ich schon vor vielen Jahren immer nur von ‚osmanischen Apotheken‘ gesprochen habe, wenn ich türkische Lebensmittelhändler meinte.

Er schmeckt pur, mit Brot und sogar als kalte Soße zu Kurzgebratenem. Ich habe jetzt ein Rezept zusammengeschraubt, das, so finde ich zumindest, dem Original sehr nahe kommt.

  • 80 g Kräuterfrischkäse
  • 100 g guter (!) Schafskäse
  • 75 g Ajvar (Würzpaste aus Paprika)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Chiliflocken, Paprikapulver und ggf. Salz nach Belieben
  • knapp 1 TL Kräuter der Provence

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Die ersten vier Zutaten in einen Blitzhacker geben und gründlich zerkleinern. Anschließend würzen, abschmecken und undingt einige Stunden durchziehen lassen (besser noch über Nacht).

Ajwar ist eine äußerst schmackhafte Angelegenheit. Man kann sie in ‚mild‘ oder ’scharf‘ kaufen. Welche der beiden Sorten hier Verwendung findet, hängt von den persönlichen Schärfevorlieben ab. Ich finde die milde Version etwas besser, denn man kann mittels Chiliflocken ja auch noch etwas an der Schärfeschraube drehen.

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Die geilste Kräuterbutter

Als ich noch jung, unschuldig und schulpflichtig war, habe ich bei irgend einem Oberstufentreffen mal eine Kräuterbutter gegessen, die mich komplett weggehauen hat. Jahrelang habe ich versucht, sie nachzuäffen. Hat nie geklappt! Seit einigen Jahren schraube ich selber an einem Rezept und glaube es jetzt gefunden zu haben…es gibt nur einen winzigen Trick!!!

  • 250g extrem weiche Butter
  • 1-2 TL Fleur de Sel
  • 1/4 TL Paprikapulver
  • Chiliflocken
  • je 1-2 TL gefrorene Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, 8-Kräutermischung), aufgetaut
  • 2-3 EL Rapsöl
  • 1/2 Knoblauchzehe

Butter in einer großen Schüssel mit dem Mixer schaumig schlagen. Ja, ich weiß, dass blaue Schüsseln scheiße aussehen, aber helle Butter in weißen Schalen ist noch beschissener. Mit Salz, Paprika, Chili, und Kräutern würzen und weiter verquirlen.

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Da Kräuterbutter ohne Knoblauch einfach fad schmeckt,benutze ich einen Kniff, der schon bei meinem Zaziki blendend funktioniert: ich nehme etwas Rapsöl und püriere eine halbe Knoblauchzehe im Blitzhacker und gieße die Essenz zur Butter. In der Werbung würde jetzt stehen: ‚mit 10% Rapsöl verfeinert’….

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Alles nochmal durchrühren, abschmecken und sagen:

GEIL!!!