Schweinerückensteak mit Champignonrahm

Dieses Gericht gehört zu den Basics  einer bodenständigen Küche. Champignonrahm(sauce) (aka Jägerschnitzelsauce) passt als Saucenbeilage zu beinahe fast jedem kurzgebratenem Fleisch…heute mit Schweinerückensteak. Dieses preiswerte und qualitativ hochwertige Fleisch ist ein Küchenallrounder, das man perfekt kurzbraten oder grillen kann. Bei der heutigen Zubereitung wird es besonders saftig, weil es nur kurz angebraten und anschließend im Ofen bei mittlerer Hitze fertig gegart wird.

  • 2 Schweinerückensteaks je 250 g
  • Öl
  • 250 g braune Champignons
  • 1 große Zwiebel
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 300 ml Sahne
  • 1-2 TL Mehl
  • 1 TL Brühe
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 1 EL Zitronensaft
  • ggf. etwas Soßenbinder

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Die Champignons in Scheiben schneiden und in Öl sehr kräftig anbraten, würzen und herausnehmen. Zwiebel pellen, halbieren und in Scheiben schneiden und im Bratfett andünsten. Mit Mehl bestäuben und leicht bräunen lassen. Mit Wein ablöschen und einkochen lassen. Dann Sahne angießen und aufkochen lassen. Pilze wieder zufügen und mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken und ggf. mit Soßenbinder etwas andicken und beiseite stellen.

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Fleisch mit groben Meersalz würzen und (möglichst in einer Grillpfanne) kräftig anbraten. Herausnehmen, pfeffern und in einer Auflaufform im Ofen weitergaren lassen.

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Röstitaler

Ich gebe zu: ich stehe total auf Röstitaler. Ich mag diese  dicken, wohlgeformten, knusprigen Apparate, die heiß und fettig aus der Pfanne kommen. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich durch die Phalanx der Supermarktgefriertruhen wandele und mit den Industrieprodukten liebäugele. Seit gefühlten Ewigkeiten suche ich nach einem geeigneten Rezept…leider ohne Erfolg. Also habe ich selbst eins zusammengeschustert. Und? Es funktioniert!

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 1 Eigelb
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Mehl
  • 1 Metallring (7-8 cm Durchmesser)

Kartoffeln auf der groben Seite der Haushaltsreibe reiben. Eigelb hinzufügen und mit Salz (mutig) und Pfeffer würzen, Mehl hinzufügen und mit einem Löffel verrühren.

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Eine beschichtete Pfanne mit einem neutralen Öl erhitzen (wieder auf 2/3 Power) und ca. 1-1,5 EL von dem Kartoffelteig einfüllen und andrücken. Ca. 2 Minuten anbraten lassen, dann erst den Ring entfernen und anschließend den Taler mittels zwei Pfannenwender umdrehen und weiterbraten…gelegentlich erneut umdrehen.

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Remoulade

Eine gut abgeschmeckte Remoulade ist absolut toll zu Sauerfleisch und Roastbeef. Bei diesen Außentemperaturen verzichte ich auf die Zubereitung einer Mayonnaise und greife auf ein qualitativ sehr hochwertiges Fertigprodukt zurück. Sie ist das perfekte Bindeglied zwischen dem sauren Fleisch und den knusprig würzigen Bratkartoffeln…ich liebe sie!

  • 2 hartgekochte und klein gehackte Eier
  • 100 g klein gwürfelte Gewürzgurken aus dem Glas
  • 1 EL Gurkensud
  • 1 klein geschnittene Zwiebel
  • 20 g gehackte Kapern
  • je 3 TL TK-Petersilie und Schnittlauch
  • 125 g. Mayonnaise
  • 100 g Joghurt
  • 2 TL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker

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Alle Zutaten miteinander verrühren und kräftig abschmecken….fertig!

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Bratkartoffeln

Es wird Zeit eine Lanze zu brechen für eine der tollsten Beilagen aller Zeiten: Bratkartoffeln. Dabei müssen allerdings einige Dinge beachtet werden, damit sie knusprig, würzig und überhaupt lecker werden.

  • 6 große Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln (geschält, halbiert und in Streifen geschnitten)
  • 100 g Bacon (in Streifen)
  • Salz und Paprika
  • Öl

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Die Kartoffeln am Vortag als Pellkartoffeln kochen, abgießen und pellen. Über Nacht im Kühlschrank lagern.

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Zuerst Speck und Zwiebeln andünsten und herausnehmen. Dann die Kartoffeln in reichlich Öl bei nicht zu großer Hitze (Stufe 6 von 9) anbraten. Wenn die Kartoffeln bräunen, Speck/Zwiebelmischung und Salz/Paprika dazugeben und langsam weiterbraten.

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Sauerfleisch

Viele werden jetzt denken: der hat sie doch nicht mehr alle. Wer isst denn heute noch sowas? Aber dieses Essen hat mich als Kind schon glücklich gemacht, weil immer dann, wenn es dies gab, kamen Freunde meiner Eltern zu Besuch und es wurde ein toller, geselliger Abend. Das Rezept ist unglaublich einfach und sehr flexibel variierbar. Heute gibt’s nur die Grundversion:

  • 1,2 kg Schweinenacken mit Knochen
  • 1 l Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Zucker
  • 1 TL Senfkörner
  • 125 ml Essig
  • 1 Pk. gemahlene Gelatine
  • 2 in Scheiben geschnittene Zwiebeln

Die ersten 5 Zutaten in einem Kochtopf ca. 90 Minuten sanft köcheln. Fleisch herausnehmen und abkühlen lassen. Flüssigkeit durch ein Sieb gießen und 375 ml abmessen, 125 ml Essig hinzufügen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

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Abgekühltes Fleisch vom Knochen lösen und in Stücke schneiden, in eine Schale legen. Gelatine nach Packungsaufschrift für warme Gerichte vorbereiten, in die heiße Brühe geben und durch Umrühren auflösen. Über das Fleisch geben und über Nacht im Kühlschrank lagern.

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gregordressing (Joghurt-Kräuterdressing)

Ein gutes Dressing ist extrem wichtig für den Geschmack eines jeden Salats. Ich habe mir über die Jahre verschiedene Dressingrezepte antrainiert, die je nach Salatkategorie zum Einsatz kommen.

Es ist natürlich nicht wirklich kalorienarm, schmeckt aber um Längen besser als diese Industrieplempe aus dem Supermarkt.

Dieses hier ist mit Abstand das älteste von allen. Es ist eine Adaption der Joghurtsauce meiner Mutter, die immer mit Kräutern aus dem Garten verfeinert wurde, dazu der selbst angebaute Kopfsalat meines Vater und ein paar Tomaten, mehr brauchte es nicht zur sommerlichen Glückseligkeit.

  • jeweils 150 g Mayonnaise, Joghurt und Schmand
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 TL süßen Senf (Weißwurstsenf)
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 1 EL gehackte, gemischte Kräuter (frisch oder TK)
  • Milch

Alle Zutaten miteinander verrühren und soviel Milch dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Gut durchkühlen.

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Sie ist so lecker, dass ich sie pur weglöffeln könnte!

Aioli

Heute abend kommt vegetarischer Grillbesuch…Lachs in Folie, Ofengmüse, vielleicht ein paar Oliven, Kräuterbutter, Baguette und diese spanische Köstlichkeit, die mit warmen Brot fast als Hauptgericht durchgehen könnte. Und ja…Aioli schmeckt stark nach Knoblauch und das muss so sein! Wer sie einmal (aus)probiert hat, wird sie immer wieder machen. Garantiert! Noch ein Hinweis zur Zubereitung: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Ansonsten wirds gerinnen.

Auf dem Foto sieht man die dreifache Menge…ist für eine Party vorgesehen.

  • 250 ml Rapsöl (sehr wichtig!)
  • 1 Ei
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Senf
  • 1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleinere)

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Ei, Essig, Zucker, Salz, Senf und Knoblauch in einem hohen Rührbecher pürieren. Nach und nach das Öl langsam zugeben und solange mixen, bis eine ausreichend feste Konsistenz erreicht ist. Nun unbedingt im Kühlschrank ordentlich durchkühlen lassen….das war’s!

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