Kürbiscremesuppe (leicht asiatisch)

Der Hokkaidokürbis ist der Günther Jauch unter den Kürbissen: er ist flexibel einsetzbar und tut keinem weh. Das herausragendste Merkmal ist natürlich, dass er nicht geschält werden muss. Und da Kürbisse durchaus zickige Vertreter ihrer Zunft sind, ist dies ein unschätzbarer Vorteil.

Diese leicht ins asiatische driftende Version des Herbstklassikers ist ein absolutes Aromawunder, das man durchaus mit einer gebratenen Jacobsmuschel oder einem spicy Hähnchenspieß servieren kann…sterneverdächtig!

  • 1 kg Hokkaidokürbis
  • 2 große Zwiebeln (in Streifen geschnitten)
  • 2 daumengroße Stücke Ingwer
  • 1 EL Curry
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  •  1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • Zucker, Salz, Chiliflocken

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Den Kürbis vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer schälen und fein würfeln. In etwas Öl/Butter andünsten und Zwiebeln dazugeben und kurz mit anschwitzen.

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Curry darüberstreuen und mit Brühe ablöschen und ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. In meiner heißgeliebten Küchenmaschine pürieren. Zurück in den Topf gießen, Kokosmilch angießen und aufkochen. Mit Salz, Zucker und Chili abschmecken.

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Spinatcremesuppe

Nein, diese Suppe ist kein reiner Gaumenschmeichler. Spinat war, ist und bleibt immer ein sehr würziges Gemüse, das leider durch die Existenz von Rahmspinat und Co. zu einem Kinderessen degeneriert wurde. Diese Suppe besticht durch Würze, leichte Schärfe und eine Bitternote, die durch die Kokosmilch glücklicherweise nicht völlig egalisiert wird.

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  • 500 g Babyspinat
  • 30 g Ingwer (grob gehackt)
  • 2 Zwiebeln (grob gewürfelt)
  • 2 Knoblauchzehen (grob gewürfelt)
  • Öl und Butter
  • 1-2 EL Madras-Currypulver
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 2-3 EL Limettensaft

Spinat waschen und klein schneiden. Öl und Butter erhitzen, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch andünsten, Curry darüberstäuben und kurz mit anschwitzen.

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Mit Kokosmilch und 200 ml Wasser ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen. Nach 5 Minuten Spinat zugeben. Anschließend pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Limettensaft abschmecken.

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-frei nach Steffen Henssler-

Scharfer Bohneneintopf

Klar, es ist Sommer und eigentlich sollte man grillen, draußen sitzen und sommergerechte Gerichte genießen. Aber bevor es ab morgen sommermäßig wieder so richtig losgeht, mache ich mir heute noch was Deftiges.

Dieser Eintopf ist mit Sicherheit der leckerste, den ich jemals gegessen habe. Diese perfekte Mischung aus Süße, Säure und Schärfe macht diese Suppe so unglaublich lecker. Die Menge ist ausreichend für mind. 4 große Mahlzeiten (die auch so richtig satt machen). Neben der, die gerade verspeist habe, werden die restlichen drei eingefroren und dienen als spontane Notmahlzeit.

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  • 1 große(s) Dose/Glas weiße Bohnen
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • 1 Zwiebeln (grob zerteilt)
  • 1 Knoblauchzehe (grob zerteilt)
  • 1/2 TL reines Chilipulver  (oder 1 getrocknete Chilischote)
  • Öl
  • 300 Kirschtomaten
  • 2 TL Paprikapulver rosenscharf
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 60 ml Rotweinessig
  • 1 l Rinderbrühe
  • 350 Rinderhack
  • 1 Ei
  • 1 EL Senf
  • 2-3 EL Semmelbrösel
  • 300 g Chorizo

Zwiebeln und Knoblauch im Öl andünsten, Tomaten, Paprika und Chili zugeben und mit andünsten, Zucker drüberstreuen, Tomatenmark zugeben und mit Essig ablöschen und Brühe zufügen. 30 Minuten köcheln lassen, dann im Standmixer pürieren (Pürierstab geht natürlich auch).

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Inzwischen Rinderhack, Senf, Ei, Semmelbrösel kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, verkneten und kleine Bällchen formen.

Zuerst die von der Haut befreite und klein gewürfelte Chorizo ca. 10Minuten braten, dann samt ausgetretenem Fett in eine Schüssel umfüllen, dann die Hackbällchen anbraten und ebenfalls in die Schale  umbetten.

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Bohnen in ein Sieb geben und kurz abspülen. Alle Zutaten in einem großen Topf vermischen, 30 Minuten leicht köcheln lassen und ggf. abschmecken (ich prognostiziere, dass nicht nachgewürzt werden muss).

Fertig ist ein sauleckerer Eintopf!

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