Sachertorte

Powidl, Schlagobers und Marillen sind die sprachlichen Geheimwaffen der Österreicher, Dass Marillen hierzulande Aprikosen heißen tut ja eigentlich nichts zur Sache, außer man kauft in einem hiesigen Supermarkt ein und sucht sich im Marmeladenregal einen Wolf, um Marillenkonfitüre zu finden, wie es das Rezept für Sachertorte vorsieht. Besagte Torte ist ein Kalorienbiest höchster Klasse, denn allein die Glasur aus Schokolade und Zuckersirup kann einen aus den Latschen hauen. Allerdings gibt die Konfitüre einen guten Gegenpart mit der leicht bitteren Note, dennoch bleibt eins gewiss: Schlagobers kann man getrost weglassen!

  • 150 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 120 g Zartbitterkuvertüre
  • 120 g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 200 g Aprikosenmarmelade
  • 200 g Zucker
  • 200 g Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakao)

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eine Springform (24 cm) am Boden mit Backpapier auslegen. Den Rand einfetten und mit Mehl bestäuben.

Butter in einer großen Rührschüssel mit den Quirlen des Mixers schaumig rühren. 100 g Zucker, Salz und Vanillezucker unterrühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln darunterschlagen, Kuvertüre schmelzen und lauwarm unterheben. Eiweiß mit 50 g Zucker sehr steif schlagen (ich mach das immer in der Küchenmaschine!) , auf die Eimasse geben, Mehl und Kakao darübersieben und alles vorsichtig unterheben.

In die Springform geben und ca. 50-55 Minuten backen, anschließend herausnehmen, den Rand lösen und kurz auskühlen lassen, dann den Kuchen umdrehen und Boden und Backpapier entfernen.

Üblicherweise wird jetzt der gesamte Kuchen in waagerecht in zwei Teile geschnitten. Da ich jedoch nachtischgerechte Küchlein haben wollte, habe ich mit einem Ausstecher (ca. 8 cm) vier kleine Kuchenausgestochen. Den übriggebliebenen Kuchen kann einfach so wegsnacken. Die Törtchen werden dann ebenfalls waagerecht halbiert und auf die untere Hälfte reichlich von der Marmelade geschmiert und wieder zusammengesetzt.

Nun geht’s an die Glasur. Hierfür Zucker und 120 g Wasser aufkochen. Anschließend die Schokolade in der etwas abgekülten Zuckerlösung schmelzen. Jedes Küchlein nun auf einen eigenen Teller legen, mit etwas Guss begießen und durch Schwenken des Tellers verteilen, bis es am Kuchenrand hinunterläuft. Anschließend die Ränder mit einem Messer oder kleiner Palette verstreichen und alles abkühlen lassen.

Es schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern ist auch einer optischer Leckerbissen, vor allem, wenn man handwerklich geschickter ist als ich!

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