Geschnetzeltes mit Senfrahm

Geschnetzeltes ist eigentlich ein Allroundtalent. Fleisch, Zwiebeln, Soße – fertig. Der zeitlose Prototyp ist und bleibt das Zürcher Geschnetzeltes (nur echt ohne i). Gepaart mit Rösti ein wahrer Gaumenschmaus.

Die Kunst von gutem Geschnetzeltem liegt darin, dass das Fleisch nicht trocken wird. Das ist gar nicht so einfach. Schneidet man es nämlich zu fein und brät es dann scharf an, ist es bereits vor dem Bad in der Soße schon gar und kann nur noch hart werden. Auch die Wahl des richtigen Fleisches ist von großer Bedeutung. Schnitzel eignen sich eigentlich nicht so gut, Rücken eigentlich auch, da beide sehr dazu neigen, zu schnell zu trocken werden. Nacken eignet sich prima, mag aber nicht jeder. Filet geht immer, ist aber auch am teuersten.

Die heutige Variante zeichnet sich eine besonders würzige Note aus.

  • 600 g Fleisch nach Belieben (s.o.)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL milder Paprika
  • 100 ml trock. Weißwein
  • 150 ml Sahne
  • 1 EL mittelscharfer Senf

Die Zubereitung lässt sich eigentlich fast erahnen: in die Pfanne etwas Butterschmalz oder Öl geben, ordentlich heiß werden lassen und in Streifen geschnittene Fleisch kurz und kräftig anbraten. Hitze etwas reduzieren. Herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebeln vierteln und in Streifen schneiden und in die Pfanne geben. Sind sie angebraten, mit Paprika bestreuen und mit Wein ablöschen, ca. 5 Minuten einkochen lassen. Dann Sahne und Senf zugeben und nochmal reduzieren, bis die Soße sämig ist. Das Fleisch zugeben und kurz erwärmen.

Guten Appetit!

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