Winterliche Kohlsuppe

Eine Kohlsuppe war für mich in Kindertagen immer eine riesengroße Enttäuschung: sie war weder fleischlastig, somit also unlecker und nicht so richtig sattmachend. Erst ganz viel später entdeckte ich, dass man aus der Kombination Gemüse (hier: Kohl) und Fleisch eine durchaus kräftige, sättigende und glücklich machende Suppe hervorbringen kann. Das Geheimnis dahinter ist natürlich wieder mal desillusionierend: das Fett aus Fleisch und Wurst ist der Geschmacksträger…traurig, aber wahr!

  • 500 g Kasseler
  • 5 Rauchenden (Mettenden)
  • 1 – 1,2 kg Weißkohl
  • 3 Zwiebeln
  • 1 EL Senf
  • 600 g Kartoffeln (geschält und fein gewürfelt)
  • 4-5 Möhren (geschält und fein gewürfelt)
  • 1,5 – 2 Liter Gemüsebrühe
  • 1-2 TL Majoran

Die Zubereitung besteht aus allerlei Schnibbelkram: Kasseler in kleine Würfel und Mettenden in Scheiben schneiden. Vom Weißkohl den mittleren Strunk entfernen und den Kohl in nicht zu kleine Stücke schneiden. Zwiebeln pellen, halbieren und in Streifen schneiden.

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Nun nach und nach anbraten: erst die Wurst (damit das Fett schön ausbrät, dann das Kasseler, beides beiseite stellen. Im Bratfett nun den Kohl anrösten…der darf ruhig ein paar braune Stelle bekommen, anschließend Zwiebeln dazu und mit anschwitzen und dann den Senf kurz mitbraten…kräftig umrühren. Anschließend Fleisch, Gemüse und Brühe in einem großen Suppentopf zusammenführen, mit Majoran und Pfeffer würzen und solange kochen, bis der Kohl weich ist (Ca. 30-40 Minuten), dann abschmecken und ggf. nachsalzen.

Dazu etwas Brot und ein kräftiges Pils!

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