Käse statt Scheibletten: Ein besserer Cheeseburger

Bislang ist das mit dem Käse auf dem Burger immer so eine Sache gewesen. Ganz früher hat man diese seltsamen Scheibletten genommen. Da waren in jeder Packung 10 Scheiben, einzeln verpackt. Vermutlich waren Verpackung und Käse aus dem gleichen Ausgangsmaterial. Die gleichen Biester nahm man übrigens auch für Hawaii-Toast (Grüße gehen raus an Clemens Wilmenrod)! Der fertig gebratene Patty wurde mit dem Käse belegt, kurz in den Ofen geschoben und fertig war der Cheeseburger.

Irgendwann realisierte man, dass das, was da auf dem wunderbaren Stück Fleisch schlummerte, pure Chemie war und der einsetzende Burgerboom spülte Cheddar in die Supermärkte und so gab es erstmailg ‚richtigen‘ Käse auf dem Burger. Wenn die beim Überbacken zuviel Hitze abbekamen, zerlief der Käse wie Schokolade in der Sonne und das Fett trennte sich vom Rest uns sah einfach abscheulich aus. Dieses Dilemma brachte mich auf eine Idee:

Warum nicht einfach eine dicke, sehr sämige Käsesauce über den Patty geben? Wenn die heiß ist, erspart man sich das lästige Überbacken. Es käme halt auf einen Versuch an:

  • ca. 100 g Butter
  • ca. 2 EL Mehl
  • Milch
  • 150 g Cheddar (frisch gerieben)
  • Salz und Pfeffer nach Belieben

Zu Beginn eine klassische Mehlschwitze herstellen. Dazu die Butter schmelzen, Mehl zufügen und eine ‚Einbrenne‘ herstellen, bis sich Butter und Mehl verbunden haben. Denn nach und nach Milch zufügen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Cheddar einrühren, abschmecken und fertig!

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