Poffertjes

Sie schmecken einfach nur lecker, diese kleinen Aroma- und Kalorienwunder unserer niederländischen Nachbarn. Und ich glaube ganz fest daran, dass der drollige Name einen großen Anteil daran hat. Der Teig, der im Grunde nichts anderes als ein gewöhnlicher Pfannkuchenteig ist, kann in wenigen Arbeitsschritten und mit geringstem Aufwand hergestellt werden. Leider muß man vorher zwei Investionen tätigen. Bei ersterer handelt es um eine entsprechende Poffertjespfanne. Diese kann man für um die 20 EUR im allseits beliebten Onlinehandelshaus erwerben. Aber dieses Geld ist prima investiert, hat es doch einen gehörigen Wow-Effekt beim Servieren.

  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 150 ml Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 1/2 EL Backpulver
  • Öl oder Butterschmalz (weich)
  • Puderzucker zum Bestreuen

Die ersten vier Zutaten mit dem Schneebesen verrühren. Mehl und Backpulver mischen und löffelweise unterrühren, anschließend mind. 20 Minuten quellen lassen. Die Poffertjespfanne erst kurz bei voller Hitze, dann bei mittlerer Hitze ‚durchheizen‘. Die Pfanne, die aus Gusseisen besteht, soll durch und durch gleichmäßig aufgeheizt sein.

Nun benötigt man die zweite Investition: eine ‚Quetschflasche‘, die vom Prinzip genauso funktioniert wie die Senfpullen am Bratwurststand. Gibt’s ebenfalls online oder im Haushaltswarengeschäft. In diese wird nun der Teig gefüllt. Unbedingt nochmal die Konstenz vor dem Einfüllen prüfen und ggf. mit Milch noch etwas verdünnen…wie gesagt: Pfannkuchenteig ist die Referenz.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Wenn die Pfanne nun gleichmäßig erhitzt ist, werden die Einzelnen Mulden eingefettet, am besten mit einem neutralen Öl. Durch die relativ kleine Öffnung kann man nun Teigkleckse in die einzelnen Mulden setzen. Die Mulden sollten maximal zur Hälfte gefüllt sein, denn durch das Backpulver geht die ganze Chose noch tüchtig auf. Nach kurzer Zeit (die Teigränder werden leicht braun) mit einem spitzen Gegenstand die Poffertjes wenden…ist eine reine Übungssache! Wenn sie schön braun geworden und hübsch aufgegangen sind, herausnehmen und mit gesiebtem Puderzucker und/oder flüssiger Butter servieren.

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